..Fotos/ Bilder von Ihrem/Deinem Abschluss bzw. Gruppenbild des jeweiligen Jahrgangs. Es gibt in der Online Ahnengallerie noch ein paar Lücken, die gefüllt werden wollen. Wir freuen uns über Mithilfe beim Zusammentragen der Bilder.
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Verfasst von kreisderehemaligen am August 11, 2009
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Interview mit Wolfgang Neuser
Verfasst von kreisderehemaligen am Mai 19, 2009
Bei dem christlichen Sender BibelTV hat der Generalsekretär des CVJM in Deutschland ein Interview gegeben mit vielen interessanten Einblicken.
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Film über CVJM Jugendarbeit
Verfasst von kreisderehemaligen am Mai 19, 2009
Ein paar Leute haben einen tollen Film erstellt. Es lohnt sich auch mal die Kommentare zu dem Clip durczulesen bei youtube, den es gibt auch kritische Sichtweisen und Möglichkeit der Begegnung…
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Studiengang Sozial-&Diakoniemanagement
Verfasst von kreisderehemaligen am Mai 19, 2009
Ab sofort gibt es Infos über den Studiengang Sozial- und Diakoniemanagement. Weiterhin gibt es für Absolventen der Sekretärschule/ des CVJM Kollegs einen attraktiven Gutschein.
Hier kann man sich die Info in einer PDF Datein anschauen und downloaden.
Sozial_Diakonie_Management Gutschein
Weitere Infos unter www.cvjm-hochschule.de
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Ingrid Höse
Verfasst von kreisderehemaligen am März 1, 2009
Seit Juni 2004 lebe ich in Johannesburg und möchte versuchen, mit diesem Bericht einige meiner Erfahrungen weiterzugeben:
Hier in Jobahnensburg arbeite ich für die Nordrandgemeinde, die zur ELKSA (NT) gehört. Die Abkürzung steht für „Evangelisch-Lutherische Kirche im Südlichen Afrika“, die vor einigen Jahren durch den Zusammenschluss von zwei südafrikanisch-deutschen Kirchen entstanden ist. Die Gemeinden liegen in den ehemaligen Provinzen Natal und Transvaal, daher das „NT“ hinter dem Namen. Die Hauptarbeit der Kirche läuft aber in Englisch (und auch in Africaans). Die Synode der ELKSA (NT) hat drei offizielle Sprachen: Englisch, Deutsch und Africaans, was manchmal, besonders bei Sitzungen zu sprachlicher Verwirrung führt.
Die Nordrandgemeinde hat noch immer einen Schwerpunkt in Deutscher Arbeit, denn in Johannesburg leben sehr viele Deutsche/Deutschsprechende und die meisten Jugendlichen, die zur Gemeinde gehören, besuchen die Deutsche Internationale Schule Johannesburg.
Meine Arbeit hier setzt sich zusammen aus Tätigkeiten in der Nordrandgemeinde und überregionalen Veranstaltungen für das Zentraldekanat (für die ELKSA (NT)-Gemeinden im Großraum Johannesburg).
Als ich im Juni 2004 anfing, hier zu arbeiten, gab es außer mir nur noch eine andere Hauptamtliche für den Bereich Jugendarbeit, mittlerweile sind noch zwei Kollegen dazu gekommen. Hier lässt sich also das Gegenteil von dem beobachten, was in vielen Gegenden in Deutschland passiert: Jugendarbeit wird ausgebaut, nicht abgebaut und erfährt große Unterstützung innerhalb der Kirche. Leider gibt es hier aber immer noch keine Ausbildungsstätte für Hauptamtliche im Bereich Jugendarbeit.
In den 10 Jahren bevor ich hier herkam, hat es in der Nordrandgemeinde kaum Angebote für Kinder und Jugendliche gegeben, daher gab es auch wenig, auf dem ich aufbauen konnte. Eine Struktur für den Bereich der Arbeit mit und an Kindern und Jugendlichen musste erst geschaffen werden, um die Möglichkeiten zu geben, sich über Glauben und Leben auszutauschen und sich auf einen gemeinsamen Weg zu begeben. Schwerpunkte der vergangenen zwei Jahren waren dabei vor allem die Betreuung und Schulung von jungen Ehrenamtlichen. Vieles war und ist hier natürlich anders, als ich es aus Deutschland kenne. Es gab zum Beispiel kaum überregionale Veranstaltungen. Kinder und Jugendliche sind hier zeitlich sehr eingebunden (zur Schule gehören viele Sportpflichtveranstaltungen).
Ich erlebe hier, dass der Kontakt zu den Eltern eine sehr große Rolle spielt. Kriminalität ist eine Realität, die Eltern vorsichtig werden lässt; sie sind zögerlicher, wenn es darum geht, anderen ihre Kinder anzuvertrauen.
Den Begriff „Entfernung“ habe ich hier in einer neuen Dimension kennen gelernt. Entfernungen sind hier oft riesig und ich verbringe viel Zeit im Auto.
Sich an den (Links-)Verkehr in Johannesburg zu gewöhnen war eine echte Herausforderung und Im-Stau-Stehen ist leider oft unvermeidlich, wenn man von A nach B muss. Hier muss man auf den Autobahnen mit fast allem rechnen (inklusive Fußgänger) und viele Autos sind fahruntüchtig (ich weiß mittlerweile den TÜV in Deutschland echt zu schätzen). Bei heftigen Regenfällen bricht hier oftmals Chaos aus, Ampeln fallen aus, Straßen stehen unter Wasser (in das sich auslaufendes Öl mischt – wie gesagt kein TÜV): Im Hinblick auf die Fußball WM 2010 fragen wir uns hier, wie Johannesburg ein solches Event verkehrstechnisch verkraften soll! Öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn gibt es hier kaum und wenn, dann ist es nicht ungefährlich, die zu benutzen.
Übersichtliche Straßenschilder sind hier selten, und so heißt es immer wieder den Stadtplan genau zu studieren, damit man nicht im Dunkeln gezwungen ist, irgendwo anzuhalten und nach dem Weg zu fragen, denn das könnte nicht ungefährlich sein. Die Frage nach Security spielt hier eine wichtige Rolle: Alarmsysteme gehören zum Alltag: Grundstücke (auch die von Kirchen) sind von hohen Mauern umgeben, Parkplätze werden von Securityguards überwacht, damit die Autos nicht gestohlen werden, manche Straßen werden am Abend regelrecht abgesperrt und man kommt in bestimmte Gegenden nur hinein, wenn man den Besuch vorher angemeldet hat und einen Passierschein ausgefüllt hat, den man beim Verlassen wieder abstempeln lassen muss… Zu dem großem Zeltlager, das wir in den Januarferien veranstalten, ist es notwendig, Securityguards mitzunehmen, die nachts ihre Runden drehen.
Was ist sonst noch anders? Auf jeden Fall Weihnachten im Hochsommer zu feiern, mit Kerzen, die in der Hitze so weich werden, dass sie durchknicken. Ich habe hier auch – so komisch es klingen mag – mehr gefroren, als jemals in Deutschland! Das liegt daran, dass die meisten Häuser keine eingebauten Heizungen haben und schlecht isoliert sind. In den Wintermonaten ist es drinnen also sehr kalt und bei Sitzungen heißt es, die dicksten Sachen anzuziehen…
Neben der Arbeit in der Gemeinde vor Ort, gehört die Durchführung von Jugendgottesdiensten und Freizeiten und die Vernetzung der Jugendarbeit zwischen den verschiedenen Gemeinden mit zu meinen Aufgaben. Diese übergemeindlichen Veranstaltungen schaffen Begegnungsräume für Kinder und Jugendliche aus den verschiedensten sozialen und kulturellen Lebenshintergründen. Und die Schere hier in Johannesburg geht wirklich extrem weit auseinander und umfasst sowohl Kinder und Jugendliche aus zum Teil sehr reichen Elternhäusern, die sehr behütet in Securitykomplexen leben, bis hin zu Kindern, die am Existenzminimum leben, zum Teil als Flüchtlinge auf Umwegen irgendwie nach Südafrika gekommen sind und auch den Tod von viel zu vielen Familienmitgliedern aufgrund von HIV/Aids miterlebt haben. Diese Unterschiede sind nicht immer leicht zu leben, bereichern uns aber auch und zeigen, dass zum Leben Begegnung und die Offenheit, sich auf andere einzustellen gehören, als auch die Bereitschaft zum Wohle der Gemeinschaft Kompromiss einzugehen (beispielsweise die Bereitschaft, sich auf Englisch als gemeinsame Sprache zu einigen; denn obwohl alle Englisch sprechen, haben doch die meisten eine andere Muttersprache, denn in Südafrika gibt es ja 11 offizielle Sprachen). Als große Herausforderung erlebe ich auch das große Spektrum unterschiedlichster kirchlicher Gemeinschaften hier in Südafrika. Kirchen gibt es fast an jeder Ecke und der sonntägliche Kirchenbesuch gehört zum Leben einfach dazu. Theologische Ausrichtungen und die Art, Glauben auszudrücken gehen aber sehr weit auseinander, manchmal so weit, dass es fast unmöglich erscheint, gemeinsame Veranstaltungen durchzuführen.
Immer wieder sehe und erlebe ich, dass Südafrika ein Land der großen Vielfalt, aber auch ein Land der großen Gegensätze ist. Viel Positives hat sich in den letzten 13 Jahren, seit Beginn der Demokratie getan und viele Südafrikaner/innen sind unglaublich stolz auf das Land, zu dem sie gehören und auf die „Rainbownation“, zu der sie gehören. Die Farben der neuen südafrikanischen Flagge werden mit Stolz getragen und doch sind die Schatten der Apartheit noch gegenwärtig (dies ist mein persönlicher Eindruck) und bei vielem Aufeinanderzugehen trennt die Frage nach der Hautfarbe leider immer noch Menschen voneinander. Südafrika ist ein Land, das mit vielen Problemen zu kämpfen hat: Kriminalität, und Armut (viel zu viele Menschen sind gezwungen, in Squattercamps zu leben) und besonders HIV/Aids. Diese Probleme prägen das Leben hier, aber bei all den Problemen beeindruckt mich immer wieder die Offenheit, Dankbarkehit und die Zuversicht, die Menschen hier ausstrahlen und auch die Bereitschaft, Glaube zu leben und in Verantwortlichkeit füreinander da zu sein.
Ich möchte gerne kurz eine Organisation vorstellen, die sich für Kinder einsetzt, die durch die HIV/Aids Epidemie betroffen sind:
In 2008 wird es schätzungsweise zwei Millionen Waisenkinder in Südafrika geben als direkte oder indirekte Folge von HIV/Aids. Es wird angenommen, dass fast die Hälfte dieser Kinder vor ihrem fünften Lebensjahr an Aids sterben werden.
„St. Peter´s Child Care“ wurde von einer Gemeinde der ELKSA (NT) gegründet. Diese Organisation identifiziert – in Zusammenarbeit mit Johannesburg Child Welfare – Kinder, die durch HIV/Aids verwaist sind und bringt sie in Pflegefamilien mit bis zu 5 Kindern unter. Es wird versucht, diese Kinder in ein geordnetes Leben einzugliedern und die bestmöglichen Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Das Besondere ist, dass diese Familien von verschiedenen Gemeinden betreut werden und in das Gemeindeleben und Jugendveranstaltungen eingebunden werden. Da ich einige der Kinder persönlich kenne und wir als Gemeinde auch eine Pflegemutter und die 8Monate alte Nikiwe betreuen, liegt mir die Arbeit von St. Peter´s Child Care sehr am Herzen.
Wer mehr über die Arbeit von „St. Peter´s Child Care“ erfahren möchte und/oder die Arbeit (finanziell) unterstützen möchte, klicke bitte www.stpcc.org.za an.
Ingrid Höse, Johannesburg
Aussendungsjahrgang 2002, voraussichtliche Rückkehr nach Deutschland: Juni 2007
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Hello world!
Verfasst von kreisderehemaligen am Januar 26, 2009
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